Durch die Ansiedlung groß-flächigen Einzelhandels an peripheren Standorten bzw. städtebaulich nicht integrier-ten Lagen, die wachsenden Marktanteile des Online-Handels sowie die zunehmen-de Filialisierung geraten die Zentren der Städte und zentralen Orte zunehmend unter Druck.

Als Folge dieser geänderten Marktstrukturen sinken die Attraktivität und die Kundenfrequenzen in Städten und etablierten Handelslagen, so dass nicht nur die Branche „Handel“, sondern auch die Stadtplanung und die Landes-
entwicklung neue Problemlösungen entwickeln müssen.


Es ist  notwendiger denn je, die Attraktivität von Innenstädten und Stadtteilen zu stärken und zu revitalisieren.Freiwillige öffentlich-private Partnerschaften, eng verbunden mit einem verstärkten Engagement der örtlichen Wirtschaft und unter Einbindung der Immobilien- und Grundstückseigentümer, sind ein zielführender Weg um diesem schleichenden Funktions-
verlust der Innenstädte entgegenzuwirken und das Geschäfts-
umfeld für den innerstädtischen Handel durch privates Engagement zu verbessern. Die Bayerischen Industrie- und Handelskammern begrüßen und unterstützen deshalb die Initiative der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.



Peter Driessen
Hauptgeschäftsführer
Bayerischer Industrie- und Handelskammertag


Ansprechpartner
Georg Osterhammer
Telefon 089 51 16 1466






Stand 2015