„Innerstädtische Kooperationen unter verstärkter Beteiligung aller privaten Akteure sowie der Kommunen können ein Erfolgsrezept für die Weiterentwicklung unserer Innenstädte und Ortskerne sein.“


Der Einzelhandel ist einer der entscheidenden Faktoren für die Attraktivität und damit für die Lebendigkeit unserer Städte und Gemeinden. Doch der innerstädtische Einzel-
handel ist bereits seit Jahren mit sinkenden Umsätzen und zurückgehender Kaufkraft sowie der Kaufunlust der Verbraucher konfrontiert. Trading-down-Prozesse, Leerstände und eine anhaltende Suburbanisierung obstruieren die aktive Entwicklung der Quartiere und Innenstädte. Der Attraktivitätsverlust innerstädtischer Geschäftslagen zählt für den bayerischen Einzelhandel nach der Konsumzurückhaltung der Kunden mittlerweile zu den dringendsten Problemen.
Um Innenstädte und Ortskerne als Standorte in der Verbrauchergunst zu stärken, haben sich auch in Bayern seit Jahren Instrumente des City- und Stadtmarketings erfolgreich etabliert. Doch Konkurrenzdenken, geringes Engagement, mangelhafte Kommunikation und zu viele Trittbrettfahrer schränken diese Initiativen oftmals ein. Aus diesem Grund hat der Handelsverband Bayern e.V. sich für die Durch-
führung eines bayerischen Modellvorhabens eingesetzt. Durch die freiwillige Einbindung aller innerstädtischen Akteure (z. B. auch Haus- und Grundeigentümer) soll mit neuen Ansätzen und Konzepten öffentlich-private Partner-
schaften optimiert und eine Belebung der Innenstädte und Ortskerne erreicht werden. Denn innerstädtische Koopera-
tionen unter verstärkter Beteiligung aller privaten Akteure sowie der Kommunen können ein Erfolgsrezept für die Weiterentwicklung unserer Innenstädte und Ortskerne sein.

 

Ernst Läuger
Präsident


Handelsverband Bayern e.V.
Ansprechpartner
Simone Streller
Telefon 089 55 11 80

 

Stand 2013