„Die Weiterentwicklung der Innenstädte und Ortszentren als Wohn-, Wirtschafts- und Dienstleistungsstandorte ist derzeit nur zu bewältigen, wenn eine Bündelung öffentlicher und privater Aktivitäten erfolgt."


Ziel des kooperativen Zusammenwirkens von kommunaler Seite, Immobilien- und Grundstückseigentümern, Gewerbe-
treibenden, Gastronomen, Kreditinstituten und Bürgern ist es, in den Zentren innovative öffentliche und private Maßnahmen zur Standortstärkung umzusetzen, die Funktionsvielfalt zu stärken und das Investitionsklima zu verbessern.


Diese Zielsetzung deckt sich vollständig mit den Interessen der Sparkassen vor Ort. Viele betroffene Sparkassen beteiligen sich aktiv an diesem Programm und nutzen die Kompetenz der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Leistungs-
palette ist vielfältig und geht von der Finanzierungs- und Energieberatung, eventuell unterlegt mit Sonderkreditpro-
grammen, über die Investorensuche und Immobilien-
vermarktung bis hin zur organisatorischen Unterstützung (z.B. Bereitstellung von Räumlichkeiten, Öffentlichkeits-
arbeit) und Eigeninvestitionen.


Die Sparkassen verstehen sich als treibende Kraft und Impulsgeber für die Region. Als dezentral verankerte, kommunal getragene und rechtlich wie wirtschaftlich eigenständige Kreditinstitute haben sie intensiven Kontakt zur Bevölkerung, zu Unternehmen und zu den Kommunen. Daraus resultiert eine besondere Informationskompetenz der Sparkassen. Als „Intermediäre“ zwischen den kommunalen Entscheidungsträgern, der lokalen Wirtschaft und der Bevölkerung sind Sparkassen in Zeiten der Globalisierung vielfach zentraler und unverzichtbarer Knotenpunkt regionaler Netzwerke. Die Weiterentwicklung der Innenstädte und Ortszentren als Wohn-, Wirtschafts- und Dienstleistungsstandorte stellt eine große Herausforderung dar.


Dr. Ulrich Netzer 
Präsident Sparkassenverband Bayern

 


Ansprechpartnerin Andrea Bastian

Telefon 089-2173-1377
Mail: andrea.bastian@svb-muc.de

 

Stand 2014