„Eine lebendige Ortsmitte ist die Visitenkarte der Gemeinde.“

 

Wir brauchen für unsere Städte und Gemeinden weiterhin die Städtebauförderung; ihre mehr als 40jährige Erfolgs-
geschichte spricht für sich. Sie hat sich bewährt. Städtebauliche Missstände gibt es nach wie vor. Der Erhalt und die nachhaltige Entwicklung der Ortszentren stehen im Mittelpunkt. Die demographische Entwicklung zwingt Politik und Gesellschaft zum Umdenken. Sinkende Einwohnerzahlen machen es notwendig, das Hauptaugenmerk auf die bestehen-
den Wohnquartiere zu richten, um einen Leerstand zu verhin-
dern und die Kernorte attraktiv zu erhalten. Das ist eine große Herausforderung, die den Einsatz neuer Instrumente und Strategien erfordert.

 

Die Zusammenarbeit aller Entscheidungsträger sowie der Bürger, Vereine und Unternehmen ist erforderlich, um Projekte umzusetzen. Ziel ist es, die Aktivitäten zu bündeln. Die Möglichkeit das eigene Wohnumfeld unter professioneller Begleitung mitzugestalten, führt dazu, dass die Bewohner sich mit ihrer Umgebung identifizieren und wohl fühlen.

 

Neben einer entsprechenden fachlichen Begleitung ist aber vor allem auch die finanzielle Unterstützung der Kommunen durch die Städtebauförderung notwendig. Sonst werden die vor uns liegenden Aufgaben, wie z.B. auch der altersgerechte Umbau von Wohnungen, die energetische Sanierung von Gebäuden und der wirtschaftliche Strukturwandel, nicht zu bewältigen sein.


Der Bayerische Gemeindetag begrüßt und unterstützt daher die Modellvorhaben und Initiativen der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern.

 

Dr. Uwe Brandl
Präsident des Bayerischen Gemeindetags

 

 

Ansprechpartner an der Geschäftsstelle des Bayerischen Gemeindetags
Cornelia Hesse

 

Stand 2013